Sandra Jost, berufliche Neuausrichtung für Frauen

Kein Plan B? Vielleicht ist das gar nicht das Problem.

Du hast alles richtig gemacht. Ausbildung oder Studium. Berufseinstieg. Verantwortung übernommen. Dich hochgearbeitet. Funktioniert. Geliefert. Verlässlich gewesen.

Und jetzt sitzt du da und merkst: Es reicht nicht mehr.

Es ist nicht alles ganz schrecklich, aber dein Leben fühlt sich gerade viel bedeutungsloser an, als du es dir einmal vorgestellt hast.

Und dann kommt die Frage, die viele Frauen ab 40 heimlich beschäftigt:

„Hätte ich einen Plan B haben sollen?“

Was ist ein Plan B eigentlich?

Plan B klingt nach Absicherung. Nach Weitsicht. Nach: Ich hab schon damals gewusst, dass Plan A vielleicht nicht reicht.

Aber mal ehrlich: Wer plant mit Anfang 20 einen Plan B für sein Berufsleben? Wer denkt damals schon: „Was mache ich, wenn ich mit 47 morgens aufwache und denke: Wie lang soll das noch so gehen?“

Niemand.

Wir planen Karrieren, aber keine Kurskorrekturen. Wir planen Aufstiege, keine Neuanfänge. Und vor allem die Generation, die heute circa 40 Jahre alt ist oder älter, lernen schon im Kindesalter: Sei vernünftig. Sei verlässlich. Sei dankbar für das, was du hast.

Kein Wunder also, dass viele Frauen ab 40 keinen Plan B haben.

Die Frage ist nur: Brauchen sie wirklich einen?



Das eigentliche Problem ist nicht der fehlende Plan B

Ich erlebe es immer wieder in meiner Arbeit: Frauen kommen zu mir und suchen einen Plan B. Einen neuen Job. Eine neue Richtung. Irgendetwas, das sich besser anfühlt als das, was gerade ist.

Aber wenn wir ehrlich hinschauen, ist der fehlende Plan B selten das eigentliche Problem.

Das eigentliche Problem ist: Sie wissen nicht mehr, was sie wirklich wollen.

Nicht weil sie keine Wünsche hätten, sondern weil sie so lange für alle anderen funktioniert haben, einfach gemacht, und dass sie irgendwann aufgehört haben, sich selbst zu fragen: Was will eigentlich ich?

Sie stecken fest zwischen „So geht es nicht weiter“ und „Aber was soll ich stattdessen tun?“

Und genau hier fühlt es sich an, als gäbe es keine Möglichkeiten. Eine vermeintlich verzwickte Situation.

Das Navigationssystem ohne Ziel

Stell dir vor, du sitzt im Auto. Motor läuft. Navigationssystem an. Aber du hast kein Ziel eingegeben.

Das System kann dir nicht helfen, weil es nicht weiß, wohin du willst. Es kann dir keine Route zeigen. Keine Alternativen. Keine Abkürzungen. Nichts.

Genau so fühlt es sich an, wenn Frauen ab 40 nach einem Plan B suchen, ohne zu wissen, was sie wirklich wollen.

Sie googeln Berufe. Sie lesen Artikel über Neuorientierung. Sie überlegen, ob eine Umschulung Sinn ergibt. Sie vergleichen Gehälter. Vielleicht bewerben sie sich gelegentlich, aber ohne Erfolg. Vielleicht wird die Bewerbung aber auch nie abgeschickt, weil es sich ohnehin so anfühlt, dass es nichts damit wird.

Merke: Solange das Ziel fehlt, dreht sich alles im Kreis.



Was wäre, wenn Plan A noch gar nicht zu Ende gedacht ist?

Hier wird es spannend. Denn viele Frauen, die glauben, einen Plan B zu brauchen, haben ihren Plan A in Wirklichkeit nie wirklich gelebt.

Sie haben einen Job gemacht, aber nicht den, der wirklich zu ihnen passt, sondern den, der sich halt damals ergeben hat.

Sie haben Verantwortung übernommen, aber nicht für das, was sie wirklich begeistert.

Sie haben alles gemeistert, aber selten pure Freude gespürt: Das bin ich. Das ist meins.

Was wäre also, wenn es gar nicht um einen Plan B geht?

Was wäre, wenn es darum geht, endlich herauszufinden, was Plan A, der echte, der deine, überhaupt sein könnte?



Möglichkeiten öffnen sich, aber nur, wenn du losgehst

Ich glaube fest daran: Es gibt immer mehr berufliche Möglichkeiten, als wir gerade sehen.

Aber sie zeigen sich nicht, solange wir stillstehen und auf die perfekte Lösung warten. Sie zeigen sich, wenn wir anfangen. Einen Schritt nach dem anderen.

Nicht den großen, alles verändernden Sprung ins kalte Wasser. Sondern den ersten, kleinen, konkreten Schritt.

Und dann passiert etwas Merkwürdiges: Plötzlich tauchen Möglichkeiten auf, die vorher unsichtbar waren. Türen öffnen sich, von denen wir nicht mal wussten, dass sie existieren.

Das ist das Fokusphänomen: Wir sehen diese Türen, weil wir jetzt in die richtige Richtung schauen.



Was du jetzt tun kannst

Du brauchst keinen fertigen Plan B. Du brauchst Klarheit darüber, wohin du überhaupt willst. Und du brauchst jemanden, der dir hilft, genau das herauszufinden.

Wenn du das Gefühl kennst, das ich hier beschrieben habe, dieses immer lauter werden „Ist das alles?“, dann lass uns reden.

Nicht über deinen Lebenslauf. Nicht über Stellenanzeigen. Das kommt vielleicht später. Aber erstmal geht es darum, was du wirklich willst. Und welcher erste Schritt sich für dich richtig anfühlt.

Buch dir hier ein kostenloses Erstgespräch mit mir:



Hi, ich bin Sandra Jost und begleite Frauen ab 40 bei ihrer beruflichen Neuausrichtung – als Brückenbauerin zwischen dem, wo du gerade stehst, und dem, was als Nächstes für dich möglich ist.

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