Berufliche und persönliche Orientierung im Retreat

Berufliche und persönliche Orientierung braucht Raum – warum ein Retreat so wertvoll ist

Berufliche Orientierung hat ein Imageproblem. Viele Menschen glauben immer noch, berufliche Orientierung müsse anstrengend, kompliziert und möglichst schmerzhaft sein, sonst „wirkt“ sie ja nicht.

Und ja, wenn man bereits einige Jahre im Leben und Berufsleben verbracht hat, mag es schwieriger erscheinen, etwas zu verändern. Zumal man ja nicht sein ganzes bisheriges Leben in Frage stellen möchte und alles über Bord werfen.

Ich habe das erlebt. Und ich kann sagen, dass das, was mich in meinem Leben am meisten geprägt und weitergebracht hat, waren keine einsamen Grübelstunden – obwohl ich davon auch reichlich hatte, das kannst du mir glauben – sondern Räume mit anderen Menschen.

Als Einzelkind waren es immer die Gruppenurlaube und Workshops mit anderen, bei denen ich mich mit anderen austauschen konnte, wo ich Gleichgesinnte hatte. Dabei wurde so vieles so viel klarer. Mir wurde klar, was mich im Leben bewegt, was ich tun möchte, wie ich Leben und Arbeiten möchte. Und rückblickend erkenne ich das Muster:

Klarheit über den eigenen Weg entsteht nicht durch Druck, sondern im Austausch.


Auch wenn wir uns gern erzählen, dass ein Diamant ja auch unter Druck entsteht. Wenn wir jetzt einmal den Diamant als Vergleich nehmen für das, was wir „einmal werden wollen“, was wir beruflich tun wollen und wie wir im Leben stehen wollen.

Was wir dabei vergessen: ein Diamant wächst abgeschirmt im Erdinnern, in Ruhe und über einen sehr langen Zeitraum. Nicht im Dauerstress des Alltags und unter ständiger Ablenkung.

Also: Klarheit für den eigenen Lebensweg braucht Raum, Entspannung und im Gegensatz zu einem Gestein: Resonanz mit anderen Menschen.


Genau deshalb sage ich heute: Berufliche Orientierung darf leicht sein. Und sie darf Spaß machen. Vor allem in einem Alter, wenn Jobfragen längst zu Lebensfragen geworden sind.

Warum ein Retreat dafür so ein kraftvoller Raum sein kann, und vielleicht sogar mehr entstehen kann als in vielen Stunden Einzelcoaching, darum geht es in diesem Artikel.

„Wer glaubt, berufliche Orientierung müsse schwer, zäh und verkopft sein, hat noch nicht die Abkürzung im Retreat genommen.“

Coaching im Alltag

Die meisten Coaching-Gespräche finden mitten im Alltag statt:

• zwischen Terminen

• im gleichen Umfeld

• mit dem gleichen inneren Druck

• und dem Kopf immer auf Empfang


Man denkt, redet, analysiert. Geht danach zurück ins Leben – und alles läuft im Außen erstmal weiter wie vorher. Versteh mich nicht falsch, ich bin selber Coach und es ist so wertvoll, wenn du beginnst ehrlich hinzuschauen, wo der Schuh eigentlich drückt. Aber ich kenne es auch, dass es sich unter Umständen als eine weitere Last anfühlen kann, Termine fürs Coaching über mehrere Wochen in den ohnehin vollen Terminkalender des Alltags reinzupressen. Da darf auch um die Termine im Alltag herum etwas Raum entstehen, um alles nachwirken zu lassen.

Die Abkürzung: Klarheit durch Abstand

Ein zentraler Punkt, den viele unterschätzen:

Klarheit entsteht selten während wir weiter Funktionieren müssen. Während wir im Alltag in Dauer-Aktion sind.

Unser Nervensystem bleibt dabei im „An“-Modus. Und genau dort entstehen keine neuen Perspektiven, kaum kreative Ideen. Denke nochmal an den Diamanten und den Druck – das dauert ewig. Was hingegen mit Abstand passiert:

• raus aus dem Autopiloten

• raus aus dem Gedankenkarussell

• rein in einen inneren Zustand der Entspannung


Und dieser Zustand ist der Boden für Klarheit und für Neues. Meine Überzeugung: Eine Woche Abstand mit Fokus auf dich und deinen Weg bringt mehr als wochenlanges Coaching.

Es gibt zunehmend Methoden wie Yoga, meditieren, sportliche Betätigung… um das Nervensystem und das Kopfkino, mal auf „off“ zu stellen und zu entspannen. Und diese sind eine wichtige Ausgangsbasis und elementarer Ausgleich im Alltag. Aber sie sind eben auch genau das: ein Ausgleich.

Und wo Ausgleich nötig ist, stimmt etwas nicht.

Warum ein Retreat etwas völlig anderes ist

Ein Retreat ist nicht „Coaching“. Es ist ein komplett anderes Erleben. Denn hier verändert sich alles gleichzeitig:

• dein Umfeld

• das Tempo des Tages

• die Menschen

• die gesamte Energie

• dein Fokus


Du bist nicht mehr allein mit deinen Gedanken. Du bist nicht mehr im Alltag gefangen. Du bist nicht mehr im Modus „Ich muss das Problem jetzt lösen“.

Stattdessen:

• hält deine Stimme im Kopf endlich die Klappe, während du vielleicht aufs Meer guckst

• dein Körper entspannt sich spürbar, wenn du einfach nur so „da bist“

• deine Wahrnehmung für deine Gefühle bekommt Raum


Und genau hier beginnt Klarheit und die Möglichkeit für neue Ideen für echte berufliche und persönliche Orientierung. Für das, was du wirklich willst und du vielleicht im Laufe der letzten Jahre vergessen hast.

Die Magie von Gruppen: Warum 2 + 2 plötzlich 5 (oder mehr) ist

Einer der kraftvollsten Punkte auf dem Weg zur Klarheit und Selbsterkenntnis: Die Gruppe.

Ich habe das schon so oft erlebt, aus meiner persönlichen Erfahrung und auch in meinen Workshops – in einem Raum mit Gleichgesinnten passiert etwas Besonderes:

• Erkenntnisse multiplizieren sich

• Ideen springen über

• Blockaden lösen sich manchmal ganz nebenbei.


Nicht, weil jemand „kluge Tipps“ gibt. Sondern weil Resonanz entsteht. Das Gefühl der Verbundenheit. Es ist diese einzigartige Energie, diese Lebendigkeit, die entsteht, wenn Gleichgesinnte zusammen wirken. Das war auch für mich persönlich immer die Grundlage weiterzudenken und neue Ideen zu kreieren. Und das war immer das besondere Feedback der Teilnehmerinnen in den von mir geschaffenen Workshop-Räumen.

Oder anders gesagt:

2 + 2 ist im Retreat nicht 4 – sondern 5, 7 oder manchmal sogar 10.



Ein Gedanke einer anderen Frau kann bei dir plötzlich etwas auslösen. Deine Erfahrungen kann wiederum einer anderen Mut machen und dich inspirieren. Das ist kein Zufall. Das ist „kollektive Kreativität“, oder auch: Wachstum pur.

Kreativität als Wachstumsbeschleuniger

Berufliche Orientierung braucht nicht nur Struktur. Sie braucht zunächst einmal Kreativität. Denn neue Wege entstehen nicht aus den bekannten alten Denkschleifen.

Oder wie hat Albert Einstein schon gesagt:



In Retreats wird Kreativität aktiviert durch:

• eine neuen, optisch ansprechenden Umgebung

• spielerische Leichtigkeit der gemeinsamen Übungen

• innerliche und äußerliche Bewegung

• Austausch mit Gleichgesinnten

• Freude am Tun und am Sein.


Und ja – auch durch Spaß. Wenn wir uns gut fühlen, denken wir größer. Wenn wir uns sicher fühlen, werden wir mutiger. Deshalb ist ein Retreat oft kraftvoller und gleichzeitig leichter als stundenlanges Nachdenken und Grübeln.

Stärkenarbeit, Spiritualität und Spaß – genau diese Mischung wirkt

Im Empowerment Retreat geht es nicht darum, Probleme zu zerlegen.

Sondern darum:

• dir deine Stärken bewusst zu machen

• deinen inneren Kompass wieder zu erkennen und zu spüren

Verbindung herzustellen – zu dir selbst und zu anderen


Spiritualität heißt hier nicht „abheben“, sondern ankommen. Spaß heißt nicht oberflächlich, sondern öffnend und befreiend. Denn: Wenn wir lachen können, sind wir offen. Und Offenheit ist die Basis für Veränderung.

„Und immer wenn jemand lacht, stirbt irgendwo ein Problem.“

Damit wäre dieses Problem also auch schon gelöst.

Das EmpowHERment Retreat – berufliche Orientierung neu gedacht

Das EmpowHERment Retreat ist aus genau dieser Haltung entstanden:

• berufliche Orientierung darf leicht sein

• Klarheit darf Spaß machen

• Entwicklung darf kraftvoll und kreativ sein


Viele warten auf den großen Durchbruch. Dabei sind wir meistens schon weiter, als wir selber glauben. Wir sehen es selber nur nicht. Und daher ist eine Gruppe so unfassbar wertvoll.

Stärken. Spiritualität. Spaß.



Wenn du merkst:

• dein Kopf ist voll

• klassische Coaching-Formate fühlen sich gerade schwer an

• du wünschst dir Klarheit, aber ohne Kampf

• dir fehlt es, Teil einer Gemeinschaft zu sein,

… dann ist ein Retreat vielleicht genau der Raum, in dem sich für dich alles neu sortiert und formiert.

Mehr Infos zum EmpowHERment Retreat für Frauen findest du hier:

Sandra Jost sitzend Kinn aufgestützt

Über mich

Hi, ich bin Sandra.
Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen auf ihrem beruflichen Weg. Meine eigene grösste Veränderung begann, als ich meine echten Stärken erkannt habe. Plötzlich war klar: Ich muss mich nicht verändern – ich darf endlich ich selbst sein.

Heute begleite ich Menschen dabei, ihre Stärken zu entdecken – damit Job und Leben wirklich zusammenpassen.

Denn wer seine Stärken lebt, verändert nicht nur den Job – sondern oft auch sein ganzes Leben.

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